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Die Elfe vom Haarberg... Eines Abends, es war noch ein weing Zeit bis zum Füttern unserer "Isi-WG" wurde ich Zeuge eines ungewöhnlichen Gespräches... Unsere zwei "alten" Stuten Góla frá Ármoti und Þrá frá Óslandshlið, die beide noch in Island geboren wurden, erzählten unseren deutschgezogenen Jungspunts von ihrer Jugend auf Island. Góla: "Ja, Gletta, auch wenn unsere Menschen es oft nicht glauben wollen, aber es gibt sie - die Elfen und Trolle! Man nennt sie das "verborgene Volk". Wir haben sie damals auf Island wirklich gesehen, aber das ist eine ganz lange Geschichte. Wenn Ihr wollt, dann erzählen wir sie Euch, oder Þrá? Also, kommt her und hört genau zu... An jedem Samstag war >Laugardagur< der traditionelle Waschtag. Eva war gerade damit beschäftigt ihre große Kinderschar zu waschen, als plötzlich Gottvater zu einem Besuch vorbei kam. Sie wollte vor ihm als gute Hausfrau da stehen und sie versuchte ihre Schmutzflecken vor ihm zu verbergen
Þrá: "Tja, und so wurden dann aus den sauberen Kindern die Menschen und aus den schmutzigen wurde dann das "verborgene Volk". Sie leben nun vor allem in Felsen und in den Elfenburgen. Und wenn man sie dort vertreiben will, dann werden sie bitter-böse und es geschehen wunderliche Dinge. Am Besten, man lebt in Frieden mit ihnen und läßt sie in ihren Elfenburgen, den >álfarbogir< in Ruhe leben. So fragt man bei uns Zuhause in Island die Elfen und Trolle, ob sie damit einverstanden sind in einen anderen Felsen umzuziehen. Ansonsten baut man die Straße einfach um die Felsen herum."
Góla: "Ja, und wenn man nicht über sie spottet und auch wirklich ganz fest an sie glaubt, dann zeigen sie sich manchmal sogar... Schaut mal, da kommt uns die Haarberg-Elfe sogar besuchen! Seid ja immer nett und höflich zu ihr, dann wird sie gut auf uns acht geben!!!" Mir lief bei den Erzählungen ein eiskalter Schauer über den Rücken, aber dann drehte ich mich vorsichtig um und Góla und Þrá hatten recht. In der Ferne im Nebel sah ich sie auch... - die Elfe vom Haarberg!
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und versteckte ganz schnell ihre noch nicht gewaschenen Kinder. Voller Stolz führte sie Gott nun ihre blitzblanken Kinder vor. Gott fragte sie daraufhin ganz freundlich, ob as alle ihre Kinder seien. Ohne zu Zögern antwortete Eva ihm mit "ja". Da man vor Gott aber nichts verbergen kann, reagierte dieser sehr zornig und sagte: Wenn Du Deine Kinder schon vor mir versteckst, dann sollen sie nun für alle Zeit unsichtbar sein." 